Heute waren wir wieder in Triest und es war Wechseltag. Es sind also viele Passagiere von Bord gegangen und viele neue dazugekommen. Mal gucken, ob das Schiff in der kommenden Woche voller „wirkt“.
Wir hatten heute einen Ausflug nach Slowenien in die Adelsberger Grotte bei Postojna. Das ist eines der größten und ältesten Tropfsteinhöhlensysteme Europas, das mit einer Höhlenbahn erkundet werden kann. Das Höhlensystem umfasst mehr als 20 Kilometer und setzt sich aus mehreren Höhlen zusammen, bis heute wurden dort mehr als 100 Tierarten, darunter der Grottenolm, gefunden. Die Höhle ist damit die artenreichste der Welt.
Die Busfahrt hat ne gute Stunde gedauert.

Vor Ort angekommen, lief alles wie am Schnürchen:
30 Min. Freizeit (hätte kürzer sein können), Karten bekommen, kurz angestanden und in die Höhlenbahn eingestiegen. Das ist ein unterirdischer Zug, der uns in ca. 10 Min. über 3 km tief in die Höhle gebracht hat. Dann gab es eine gute Führung auf Deutsch mit allerlei Infos zur Höhle und den einzelnen Abschnitten.
In der Höhle ist es das ganze Jahr über rund 10 Grad kalt. Wir hatten kurze Hose und nen Pulli an, das hat völlig gereicht. Aaaaaaber die Bahnfahrt war ganz schön schnell und dadurch fühlte es sich ordentlich kalt an. Als wir ausgestiegen sind, war alles ok.


Der Weg war rund 1,5 km lang und super gut zu gehen. Obwohl es ordentlich feucht war, war der Weg überhaupt nicht rutschig. Zum Ende gab es noch den großen Konzertsaal, in den wohl rund 10.000 Personen passen.

Natürlich führte der Ausgang durch einen Souvenirshop, der allerdings eine Besonderheit zu bieten hatte: einen Briefkasten. Hier konnten Postkarten und Briefe verschickt werden, die dann einen ganz besonderen Stempel erhalten sollen. Ein kleiner Junge aus unserer Gruppe war da von Anfang an sehr begeistert drüber.
Direkt nach dem Souvenirshop ist die Bahnfahrt nach draußen losgegangen. Wir haben ordentlich gefroren und waren froh, wieder draußen in der Sonne zu sein.
Wir haben uns dann langsam in Richtung unseres Busses auf den Weg gemacht.
Der Bus hat uns dann zur Höhlenburg von Predjama kutschiert.

Hier hatten wir rund 45 Min. Zeit, was für uns viel zu viel war. Wir haben ein paar Fotos von der beeindruckenden Burg im Fels gemacht und noch ein Magnum gefuttert.
Irgendwann ist es wieder zurück zum Schiff gegangen. Der Bus hat dafür eine wunderbare Strecke genommen, die eigentlich nur bis 7,5 t befahrbar ist. Aber hey, wird schon gepasst haben. Wir sind total begeistert von der Natur von Slowenien, das ist richtig schön hier.
Auf dem Schiff gabs noch Kaffee und Kuchen, dann haben wir uns auf der Kabine ausgeruht, bevor wir um 18.00h wieder beim Essen waren. Nach dem Essen sind wir auf die Kabine gegangen und haben eine Runde Skip-Bo gespielt, die ich gaaaaaanz knapp gewonnen habe.
Nu ists kurz nach 21.00h, die Rettungsübung für die neuen Passagiere ist durch und wir sinds auch.
Gute Nacht!
Triest ist ungefähr 85 km² groß und damit etwas größer als der Hamburger Bezirk Altona (ca. 77 km²). Es leben rund 200.000 Menschen in der Stadt. Ein bedeutender Ort ist die Piazza Unità d’Italia, der größte an einem Meer gelegene Platz Europas.