Tag 3: Kotor

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Wer hätte das schon bei dem Titel heute gedacht: Wir sind in Kotor in Montenegro, einer alten Hafenstadt an einer fjordähnlichen Bucht an der Adriaküste.

Der Tag startete unspektakulär: Wecker, fertig machen, Frühstück im Buffetrestaurant und auf den Aufruf unseres Landes warten. Wir lagen auf Rede, wurden also mit Tenderbooten an Land gebracht. Da in die Dinger nicht alle Passagiere auf einmal passen, mussten sich Reisende, die keinen Ausflug übers Schiff gebucht hatten, alleine einen Slot buchen. Das hatten wir gemacht und unser Slot ist um 8.30 Uhr gewesen. Wir wurden pünktlich aufgerufen und es ging in so 15 Min an Land.

Wir wollten zu einer Festung, die man über zwei Wege erreichen kann. Entweder über rund 1350 Stufen, mit 15 EUR Eintritt oder über einen alternativen Weg mit lauter Serpentinen den Weg rauf. Der sollte schöner und nicht so überlaufen sein, also haben wir den genommen. Zum Glück hatten wir gestern noch gelesen, dass der Zugang zur Festung über diesen Weg nicht mehr möglich ist. So sind wir den Weg einfach nur zum Spaß und wegen der tollen Aussicht gelaufen. Es war richtig toll. Leider wars ordentlich heiß und es gab nur ab und zu Schatten.

Die Aussicht in die Bucht war echt toll.

Auf dem Weg haben wir noch gesehen, wie ein Café weiter oben beliefert wird.

Wir sind bis zu diesem Café gelaufen und dann wieder umgedreht. Der Weg war das Ziel. Ich find ja bergauf nicht so anstrengend wie bergab. Da muckte mein rechtes Knie ein bisschen auf und ich musste mich bei dem Weg, der eigentlich nur aus losen Steinen bestand, ganz schön konzentrieren. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an meinen Physiotherapeuten, bin sicher, dass ich die Strecke vor einem Jahr nicht hätte laufen können.

Als wir irgendwann unten angekommen sind, haben wir im Schatten eine ausführliche Pause gemacht. Später am Schiff haben wir gesehen, dass wir 39 Grad hatten, kein Wunder, dass wir so platt waren. Wir sind dann noch ein bisschen durch die Altstadt und haben uns auf der Station der Tenderboote gemacht.

Zum Glück mussten wir nicht lange in der Sonne warten, sondern konnten schon aufs nächste Boot. An Bord haben wir uns auf der Kabine akklimatisiert, uns geduscht und was Frisches angezogen.
Unser heutiges Betttierchen:

Irgendwann landeten wir in der Lounge

und dann bei Kaffee und Kuchen, zufälligerweise gibt es davon keine Beweisfotos.

Vom doch eher anstrengenden, aber super schönen Tag tat uns alles weh und wir ruhten uns noch auf der Kabine ein bisschen aus. Gegessen haben wir im Atlantik-Restaurant.

In der Waterkant-Bar gabs noch ne sehr lange Runde Skyjo. Und natürlich hab ich verloren. Wie sollte es auch sonst sein.

Kotor ist ungefähr 335 km² groß und damit fast halb so groß wie die gesamte Stadt Hamburg (755 km²). Es leben rund 22.600 Menschen in der Region. Ein bedeutender Ort ist die venezianische Altstadt mit ihren mittelalterlichen Stadtmauern und der Kathedrale des Heiligen Tryphon.

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