Tag 6: Zadar

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Heute sind wir in Zadar gewesen und hatten einen Ausflug zum Nationalpark Krka. Der liegt in Dalmatien im Süden Kroatiens und ist vor allem für seine Wasserfälle am Fluss Krka bekannt. Der Treffpunkt war bereits um 7.30h, daher hat der Wecker früh geklingelt, damit wir uns in Ruhe fertig machen und ohne Zeitdruck frühstücken konnten.

Pünktlich um 7.15h sind wir beim Bus gewesen und wir sind rund eine Stunde zum Nationalpark kutschiert worden. Der Guide hat bestimmt 4573-mal erzählt, dass er müde war und nur wenig geschlafen hat, da er gestern Fußball geschaut hat. Das Spiel ging wohl bis irgendwann gegen 4.00h am Morgen und er musste uns ja schon so früh abholen. Nun gut. Ich habe nur gehofft, dass nicht auch der Busfahrer so müde war wie der Guide.

Auf der Fahrt hat er uns allerlei Spannendes über Kroatien erzählt, von dem ich aber wohl 95 % wieder vergessen habe. Das war so ein Feuerwerk an Fakten und Infos, die konnte ich mir nicht merken.

Im Nationalpark angekommen, hat er uns den Weg erklärt (ein Rundweg) und ist dann vorweggelaufen. Das war eine Wahnsinnsstrecke von 2 km, die hauptsächlich über einen Weg mit Holzplanken hinab in ein Tal geführt hat.

Mit uns im Bus waren welche, die ihre Walkingstöcke dabeihatten, damit aber eher gestört haben. Denn die Dinger sind irgendwie immer zwischen den Holzplanken gelandet und das hat bei einem Weg mit irgendwie 2 Metern Breite doch schon sehr gestört. Der kurze Weg war wirklich schön und der Nationalpark hat uns sehr gut gefallen. Wenn da nur nicht die anderen Menschen gewesen wären.

Kurz vor dem Ende hatten wir dann Freizeit und sollten uns rund eine Stunde später wieder beim Bus einfinden. Der Platz war gut gewählt, denn ab da ging es über zahlreiche Treppen wieder hoch zum Startpunkt. Da dabei alle ein anderes Tempo hatten, konnte sich das jeder gut einteilen. Wir sind noch ein bisschen im Tal geblieben und haben uns dann auf den Weg nach oben gemacht.

Oben angekommen, wollten wir noch mal zur Toilette. Die Idee hatten aber die ankommenden Leute aus vielen Bussen auch, daher hat sich eine ordentliche Schlange gebildet, die erst abgearbeitet werden musste. Heute waren es ungefähr 32 Grad und wir hatten einen schönen Platz im Schatten, da fiel das Warten nicht schwer.

Zurück im Bus hat er zum Glück auf weitere Erklärungen verzichtet. Die Rückfahrt dauerte auch eine gute Stunde. Wir haben dann noch den Mein Schiff-Shuttle zur Meeresorgel genommen. Direkt an der Uferpromenade von Zadar liegt die Meeresorgel, ein Kunstwerk, bei dem das Meer selbst spielt. Unter den weißen Marmorstufen verstecken sich 35 Röhren, in die das Wasser gedrückt wird, und je nach Wellengang entsteht daraus mal ein sanftes Brummen, mal eine ganze kleine Melodie.
Wir haben der Meeresorgel ein bisschen gelauscht und sind noch kurz durch Zadar gebummelt.

Wir haben eine Eisdiele gefunden und dort ein Eis gefunden. Das war, na ja, durchschnittlich. Wir sind dann am Wasser zurück zum Shuttle gelatscht.

Am Shuttle hat sich eine ordentliche Schlange gebildet und (typisch deutsch) wussten es Leute in der Schlange besser als die Dame, die alles wunderbar organisiert hat.

Auf dem Schiff gings unter die Dusche, den Siff abduschen, und in die Lounge, und ganz vielleicht gabs noch ein bisschen Kuchen.

Heute ist das aus unserem Bett gezaubert worden:

Gegessen haben wir im Buffetrestaurant, das war allerdings heute nicht sooo prickelnd. Wir wollten um 20.15h noch zu einer Lesung und mussten noch ein wenig Zeit überbrücken. Also haben wir, bis es losging, noch ne Runde übers Schiff gedreht.

Die Lesung war bestimmt ganz gut. Jedenfalls waren die Momente, in denen ich meine Augen aufhatte, sehr unterhaltsam.

Zeit, ins Bett zu gehen, immerhin ist es schon kurz nach 21.00h.

Zadar ist ungefähr 194 km² groß und damit etwas kleiner als die Hamburger Bezirke Bergedorf und Eimsbüttel zusammen. Es leben rund 75.000 Menschen in der Stadt. Ein bedeutender Ort ist die Meeresorgel (Morske orgulje), ein einzigartiges Kunstwerk, das durch Meereswellen Musik erzeugt.

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