Tag 1: Anreise Triest

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Unsere Nacht war eine Katastrophe. In Hamburg war es super heiß und wir haben uns die Nacht hin und her gewälzt, an richtig schlafen war nicht zu denken. Der Wecker hat um 5.00 Uhr geklingelt, wir haben uns dann fertig gemacht (kühle Dusche ist was ganz Feines), haben die restlichen Sachen eingepackt und um 6.30 Uhr hat uns das vorbestellte Taxi zum Flughafen gebracht. Zum Glück mussten wir keine Koffer schleppen, die hatten wir am Vorabend bereits eingecheckt.

Am Flughafen war nicht viel los, daher sind wir ohne große Wartezeiten durch die Sicherheitskontrolle gerutscht und bei Mövenpick gelandet. Wobei wir nicht sicher sind, ob das überhaupt noch Mövenpick ist.

Wir waren wirklich viiiiel zu früh da und mussten noch ordentlich Zeit bis zum Boarding überbrücken. Auf dem Weg zum Gate haben wir uns noch ein kleines Frühstück beim Bäcker geholt. Um 8.30 Uhr ging es super zügig an Bord und wir sind pünktlich um 9.00 Uhr gestartet.

Kaum in der Luft haben wir unser Frühstück gefuttert, ich hab ne Folge „Notruf Hafenkante“ (guilty pleasure) geguckt und ein bisschen gespielt und zack war die Flugzeit mit 1 Stunde 20 auch schon vorbei und wir waren im Landeanflug auf Triest. Triest liegt im Nordosten Italiens an der Adria, nahe der Grenze zu Slowenien, und gehörte bis zum Ersten Weltkrieg zu Österreich-Ungarn. Der Pilot musste einmal durchstarten, warum auch immer. Beim zweiten Anlauf sind wir gelandet und waren auch zack zack bei der Ausgabe der Koffer.

Mit den Koffern sind wir zum Bus gerollert, der uns in rund 45 Minuten zum Kreuzfahrtterminal gebracht hat. In Triest waren es auch über 30 Grad. Läuft.

Das Einchecken ging auch super zügig, schon standen wir vor unserem Zuhause für die nächsten 14 Tage.

Wir haben als erstes die X-Lounge angesteuert, mit den Rucksäcken und den hohen Temperaturen hatten wir keine große Lust, draußen rumzulaufen.

Wir haben noch ein bisschen in den Innenbereichen auf dem Schiff rumgegammelt, bis unsere Kabine bezugsfertig war. Hab ich schon gesagt, dass es draußen echt heiß ist?

Irgendwann war es soweit und wir haben eine SMS bekommen, dass die Kabine fertig ist. Zum Glück waren unsere Koffer schon da, so konnten wir gleich einziehen.

Eine Runde übers Schiff, natürlich nur die Innenbereiche, musste noch sein. Absolut zufällig sind wir bei Kaffee und Kuchen gelandet.

Dann haben wir auf der Kabine gewartet, bis zum Abendessen.

Gegessen haben wir im Atlantik-Restaurant.

Nach dem Essen haben wir ne Runde Skyjo gespielt, die ich natürlich verloren habe.

Für heute reichts, ich bin super müde und erschöpft. Denke, um 21.30 Uhr könnte ich schaffen zu schlafen.

Triest ist ungefähr 85 km² groß und damit etwas größer als der Hamburger Bezirk Altona (ca. 77 km²). Es leben rund 200.000 Menschen in der Stadt. Ein bedeutender Ort ist die Piazza Unità d’Italia, der größte an einem Meer gelegene Platz Italiens.

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