Es ist kaum zu glauben, wir sind mal nicht um 05:30 Uhr aufgestanden, sondern haben bis 06:00 Uhr ausgeschlafen. Verrückt, ich weiß.
Frühstück gab es für uns kurz nach 07:00 Uhr in der Lounge. War wie immer lecker.
Danach sind wir zur X-Bar gegangen und haben uns dort zwei Liegen im Schatten geschnappt. Ich bin kurz auf die Kabine, hab mich ordentlich und gewissenhaft eingecremt, unsere Siebensachen geschnappt und bin zurück. Zwischenzeitlich hat Madame uns die Liegen mit Handtüchern gemütlich eingerichtet. Pro-Tipp: Kopfkissen ins Handtuch wickeln, dann wirds noch netter.
Für mich gabs drei Folgen „Notruf Hafenkante“, jaja. Ist mir klar. Wie kann man nur son Quark gucken? Ich finds super.
Hier ist mal eine Ansage vom Kapitän, der heute deutliche Worte zu „Obst an Bord mitbringen“ gefunden hat.
Transkript
Einen wunderschönen guten Morgen meine lieben Gäste, der Kaptän. Es ist 9:46 Uhr. Ich weiß ich hatte 9:45 Uhr versprochen aber die 1 Minute sehen Sie mir doch mal bitte. nach.
Ja, erstmal natürlich einen frohen zweiten Advent. Das ist nämlich heute tatsächlich der zweite Advent. Ja, also mir geht das so an Bord.
Ich vergesse das immer so ein bisschen. Das geht immer so ein bisschen an mir vorbei. Weihnachten ist halt, wenn man zu Hause ist, aber trotzdem heute ist der zweite Advent und das wollen wir auch nicht einfach unter den Teppich kehren.
Ja, wir sind auf dem Weg nach Antigua, nach St. Jones. Wir wollen um 13 Uhr am Lotsen ankommen. um 14:00 Uhr wollen wir fest sein und dann haben wir einen schönen Overnight. Es ist ziemlich windig.
Wir haben Windböhen bis zu 40 Knoten teilweise schon gehabt, also deutlich mehr als gedacht. Drin wird es wahrscheinlich ein bisschen weniger sein. Drin ist es ja ein bisschen geschützter.
40 Knoten wäre tatsächlich zu viel zum Anlegen. Das würden wir nicht schaffen. Da würden wir gar nicht durch den Kanal kommen.
Aber an der Insel und im Eingang, da wird es weniger werden. Da bin ich eigentlich recht zuversichtlich. Wir haben schon mit dem Lotsen gesprochen.
Er sagt drin, es ist deutlich ruhiger. Ja, was gibt es sonst noch zu erzählen? Ja, gar nicht so viel.
Ich habe schon mal geguckt heute, ob vielleicht ein paar Wale unterwegs sind oder so. Man sieht leider gar nichts außer den Vögeln, die das Schiff umkreisen. Und dann ist mir eine Sache aufgefallen heute Morgen.
Ich kriege ja immer die ganzen Berichte, was hier so los war. Die letzten Tage. Und da ging es um das Thema Obst und Gemüse und so weiter, was vom Markt mitgebracht wird.
Liebe Leute, das ist an Bord nicht erlaubt und es kann natürlich sein, dass irgendjemand das geschafft hat, meine Security da zu bescheißen und das reinzuschmuggeln. Das ist aber kein Grund dann zu sagen, ja, die haben auch geschmuggelt, dann dürfen wir ja auch Die Sachen sind an Bord nicht erlaubt und das steht auch unten auf diesem Schildchen drauf. Da gibt es gar keine zwei Meinungen zu.
Wir hatten das Thema in Skandinavien, jetzt im Sommer. Da hatten wir das Problem mit Wurst, gerade so mit Walwurst. Und wirklich das schlimmste, was ich je erlebt habe, war, dass in einem Laden die Leute mich erkannt haben.
Und dann geflüstert haben mit dem Kassierer. Verpacken Sie das mal, dass man das nicht findet. Der Kapitän hat das gesehen.
Da habe ich gesagt, so viel Dummheit muss bestraft werden, da habe ich sie dann selber weggenommen. Ja, und die Sachen, die landen dann tatsächlich alle im Inszenerator, also in so einer Müllverbrennungsanlage. Das ist nicht so, dass wir uns dann hier oben daran schadlos halten.
So viel Walwurst und Zitronen kann ja keiner essen. Das wandert dann alles einfach in die Müllverbrennungsanlage. Also sparen Sie sich das Geld, das bringt nichts.
Und es gibt hier genug zu essen an Bord. Ja, das war es jetzt von meiner Seite. Und jetzt übergebe ich an den Kreuzfahrtdirektor.
Der hat noch ein bisschen was für Sie. Genießen Sie den halben Seetag. Ja, Antigua ist ja schon voraus zu sehen, also ist es ja auch bald wieder gewesen aber jetzt erst mal alles Gute und bis später, ihr Kapitän.
Gegen 13:00 Uhr haben wir unser Zeug eingepackt und uns für einen Snack auf ins Buffetrestaurant gemacht. Madame hatte richtig Hunger, für mich gabs „nur“ Eis und eine Waffel. Auch viel zu viel, schon klar.
Zwischenzeitlich haben wir in Antigua angelegt und das Schiff wurde von den örtlichen Behörden freigegeben. Wir sind auch noch mal von Bord und ein bisschen durch St. John’s gelaufen, die Hauptstadt von Antigua. Die Taxifahrer sind hier sehr geschäftstüchtig. Alle paar Meter wurden wir angesprochen: „Going to the beach? Island Tour?“ Nach einem „No, thanks.“ War aber auch gut, gar nicht aufdringlich. Bisschen lustig war, dass sie das auch aus fahrenden Autos heraus gemacht haben. Naja.
Nach einer Stunde Rumlaufen bei 32 Grad und super hoher Luftfeuchtigkeit zog es uns wieder aufs Schiff und in die Lounge.
Der Siff des Tages musste noch abgeduscht werden, bevor wir um 18:00 Uhr im Steakhaus waren.
Wir spielten noch zwei Runden Skijo und tatsächlich habe ich sogar auch eine Runde gewonnen. Hört hört.
Auf dem Pooldeck war heute wieder ein Adventsmarkt, da haben wir noch ein paar gebrannte Nüsse abgegriffen und sind einmal ums Schiff spaziert. Die Temperatur heute Abend war echt angenehm.
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