Tag 12: St. Maarten

Kurzform: Wecker mal wieder 05:30 Uhr, Essen um 06:30 Uhr, Treffen zum Ausflug um 07:45 Uhr.

Beim Frühstück haben wir gesehen, wie neben uns eines der größten Kreuzfahrtschiffe überhaupt rückwärts eingeparkt hat. Die „Icon of the Seas“, bei Vollauslastung sind da rund 9.800 Personen an Bord. So krass! Wir finden das mit der Kreuzfahrt ja wirklich gut, aber auf so einem Pott kann ich mir das nicht vorstellen.

Wir hatten heute eine gemütliche Rundfahrt mit so einem typischen Hop-on-Hop-off Doppeldeckerbus gebucht. Zum Glück hatten wir einen Platz oben, so konnten wir gut gucken.

Wir sind vom niederländischen Teil der Insel in den französischen Teil gefahren. Die „Grenze“ ist gut zu erkennen.

Nette Geschichte, wie die Niederlande und Frankreich die Insel aufgeteilt haben:
Ein Niederländer und ein Franzose haben die Insel in gegensätzlicher Richtung umrundet, bis sie sich wieder trafen. Der Niederländer soll nur ein Trinker gewesen sein und hat in der Zeit weniger Strecke zurückgelegt. Daher ist der Teil, der zu Frankreich gehört, deutlich größer.

Wir hatten diverse Fotostopps auf der Strecke, bei einem haben wir diesen Kollegen getroffen.

Natürlich hielten wir auch beim berühmten Maho Beach, der direkt an der Start- und Landebahn des internationalen Flughafens ist.

Wenn da ein großer Flieger startet, dann steht man quasi direkt hinter den Triebwerken und soll sich kaum auf den Beinen halten können.

Ein Stopp war bei der „Toppers Rum Destillerie“.

Da gab es natürlich auch wieder was zum Probieren.

Es könnte sein, dass wir da noch zwei kleine Flaschen mitgenommen haben. Langsam frag ich mich, wie wir das alles mitbekommen wollen.

Nach ein wenig mehr als drei Stunden waren wir zurück am Kreuzfahrtterminal und zack, war da noch ein drittes Schiff.

Heute waren also wir mit der Mein Schiff 2 (rund 4.000 Personen aus Crew und Gästen), die Carnival Venezia (rund 6.900 Personen) und die Icon of the Seas (rund 9.800 Personen) hier vor Ort. Unfassbar. Und ja, wir sind Teil des Problems.

Zurück auf dem Schiff haben wir nicht mehr wirklich was gemacht, wir waren kurz in der Lounge, diesmal ohne Champagner, aber mit ein paar Pralinchen. Danach zog es uns aufs Sonnendeck der X-Bar und wir haben dort einen schattigen Platz eingerichtet.

Ich wollte ein Nickerchen machen, konnte es aber nicht, da ich hellwach gewesen bin. Madame konnte zum Glück ein bisschen rumdösen.

Abendessen gabs im Buffetrestaurant, das war am einfachsten heute. Wir haben noch ein paar Runden in der Galeriebar gespielt und sind ordentlich kaputt um 20:45 Uhr auf der Kabine gewesen.

Morgen ist leider schon unsere letzte Insel mit St. Kitts, übermorgen haben wir noch einen Seetag und dann gehts leider wieder nach Hause.

St. Maarten (niederländischer Teil) hat eine Fläche von etwa 34 km² und ist damit fast genauso groß wie der Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg mit rund 35 km². Hier leben ungefähr 43.000 Menschen. Ein bekannter Ort ist der Maho Beach direkt an der Landebahn des internationalen Flughafens.