Da es gestern früh in die Heia ging, waren wir auch früh wieder am Start.
Um 5.40 Uhr begrüßte uns schon die Sonne und war super suuuuper schwül. Meine Güte.

Kurz ein bisschen fertig gemacht und zum Sport gegangen, auf dem Weg hab ich die leider gar nicht so seltene Spezies der „Platzreservierer“ getroffen. 5.55 Uhr und es wurden Handtücher ausgebreitet, und zwar nicht nur für einen Platz. Nein, sondern für eine ganze Ecke. Vermutlich gibt es 1000 gute Gründe dafür, aber irgendwie auch dagegen. Wenn das alle machen würden, würde das ohnehin knappe Platzangebot auf so einem Kahn überhaupt nicht ausreichen.

Beim Sport war so früh schon ein bisschen was los, hätte ich ja nicht für möglich gehalten.

Zum Glück wars da einigermaßen klimatisiert, es war gut auszuhalten.
Frühstück gabs in der X-Lounge, wo heute Lachs-Frühstück war und frisch irgendwelche Lach-Häppchen zubereitet wurden.

Nach der Futter-Aufnahme haben wir uns angeschaut, ob wir irgendwo ein schattiges Plätzchen finden, waren aber nicht erfolgreich. Das X-Sonnendeck hat seinem Namen alle Ehre gemacht, Sonne ohne Ende, aber kein Schatten. Wir stromerten übers Schiff eher innen als außen, denn außen war es wegen Hitze und Luftfeuchtigkeit nicht gut auszuhalten.
Wir landeten ganz hinten am Schiff, an einer Bar die noch geschlossen hatte. Da fanden wir ein schattiges Plätzchen und es war sogar ein ganz ganz kleines bisschen ein Luftzug zu merken. Da saßen wir ne Weile es wurde immer wärmer und schwüler und ich kam mir schon ein bisschen krank vor. So wie mit ein klein bisschen Fieber, also nölte ich rum, was auch sonst, und wir gingen rein.
Im Theater gabs ne Vorstellung von Landausflügen der nächsten paar Tage. Muss man wirklich nicht gucken, aber hey, es war klimatisiert.

Danach gabs noch nen Wasser und ein bisschen Obst. Mittlerweile gings mir auch wieder besser.

Wir sind zurück ins Theater zum Lektor, der ein bisschen was über die Gegend erzählt hat. Der war ein bisschen drüber: Kam mit ganz dramatischer Musik die Treppen runter, um dabei mit sehr dramatischer Stimmlage irgendwas zu erzählen. Und wir im Publikum sollten immer Weltkulturerbe rufen, wenn er UNESCO sagt. Nunja.
Danach liefen wir noch ein wenig übers Schiff und sind dann zu einem Mittagssnack im Buffetrestaurant gelandet. Da gabs ne Scheibe Brot und ein bisschen Salat und auf die Kabine haben wir noch ein Eis mitgenommen.


Den Nachmittag haben wir auf dem Balkon verbracht, da schien keine Sonne mehr und es fühlte sich auch nicht mehr ganz so schwül an.
Gegessen haben wir im Steakhouse




Danach gab es von einer ganz guten Liveband Lieder der Beatles. Wäre nicht schlimm gewesen, wenn wir den Auftritt verpasst hätten.

Von dort ging es direkt ins Theater, wo die Vorstellung der Offziere der Mein Schiff 4 stattgefunden hat. Da sich das bei jeder Fahrt wiederholt, haben wir das grundsätzlich schon ein paar Mal gesehen.
„Das ist der Staff-Kapitän, mein Stellvertreter. Der macht alles, worauf ich als Kapitän keine Lust habe.“

Morgen sind wir in Kotor, so gaaaaaanz sicher, sind wir noch nicht, was wir dort machen.